Merian-Schule, Freiburg

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Die Merian-Schule - mitten in Freiburg...

Weihnachten 2018

Mit dem traditionellen Weihnachtsbasar stimmte sich die Merian-Schule schonmal auf die kommenden Tage ein. Wie immer gab es kleine Geschenke und viele Leckereien, dazu eine Tombola und eine Spendenaktion für krebskranke Kinder. Und natürlich musikalische Darbietungen, darunter eine aktualisierte Version des Merian-Weihnachtssongs von Musiklehrer Steffen Marstaller. Ein paar nette Fotos gab's auch, siehe unten. Vielen herzlichen Dank an alle Mitwirkenden, insbesondere an die SMV und an die Verbindungslehrer Herr Bertsche und Herr Heinzmann. Nach den Weihnachtsferien ist schon bald der erste INFOABEND MIT OFFENEM HAUS, am Mittwoch, 9. Januar ab 17.30 Uhr. Und das LABOR-SCHNUPPERPRAKTIKUM am Freitag, 18. Januar ab 14.00 Uhr. Aber jetzt sind erstmal Ferien! Allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr ************************************** 2019 *************************************

Tag der beruflichen Bildung 2018

Viel Resonanz gab es wieder beim diesjährigen Tag der beruflichen Bildung auf das umfassende Beratungsangebot der Merian-Schule für Schülerinnen, Schüler und deren Eltern. Neben hilfreichen Informationen zur Schullaufbahn nach der Mittelstufe konnte das interessierte Publikum unter anderem Experimente zu Farbstoffen in Nahrungsmitteln durchführen, ihre DNA extrahieren oder in die Welt der Mikroskopie eintauchen.

RoboBaby-Projekt

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RoboBaby-Projekt

Ende Januar/Anfang Februar 2019 haben die Klassen 1BKEE 1 und 2 (Einjähriges Berufskolleg für Ernährung und Erziehung) an einem RoboBaby-Projekt teilgenommen. Mit dem Ziel möglichst hautnah zu erfahren, wie sich das gemeinsame Leben mit einem etwa 4 bis 6 Wochen alten Säugling gestaltet, haben die Schülerinnen und Schüler drei Tage und zwei Nächte mit einem RoboBaby verbracht. Das Projekt lief unter dem Fach "Erziehungslehre mit Säuglingspflege".

Ein RoboBaby liegt oft friedlich im Arm und gibt zuweilen glückliche Laute von sich. Unvermittelt beginnt es aber plötzlich zu schreien und will gefüttert oder gewickelt werden. Oder es muss vielleicht nur aufstoßen oder beruhigt werden. Besonders in der Nacht - so die Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler - ist das mit teils hohen Anstrengungen verbunden. Das Baby meldet sich in unregelmäßigen Abständen alle 1 bis 3 Stunden. Aber mit etwas Übung lässt sich schon durch die Art der Laute erahnen, was das Baby gerade braucht. Und danach kann der Schlaf wieder weitergehen.

Unter der Organisation unseres Fachlehrers Herr Leistner hat die Merian-Schule mit ihren eigenen Mitteln die Beratungsstelle donum vitae in Freiburg beauftragt, die RoboBabys und das damit verbundene sozialpädagogische Know-how zur Verfügung zu stellen. Deren Fachkräfte haben die Jugendlichen angeleitet und in diversen Gesprächsrunden intensiv begleitet. Auch wenn einige Nächte durchwachsen und so manche Augen morgens etwas gerötet waren, abschreckend war die Erfahrung nicht unbedingt: Bei vielen Schülerinnen und Schülern besteht der Kinderwunsch nach wie vor, allerdings erst nach der Schulzeit.

Archiv

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Radiosendung aus dem EU-Parlament

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Schülerinnen und Schüler der Merian-Schule haben bei einer Radiosendung aus dem Europäischen Parlament in Straßburg mitgewirkt. Mehr Infos:


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Am Montag, den 25.03. ging es los. Angekommen in Amsterdam wurde erst einmal das Hostel und seine Umgebung in Augenschein genommen. Am Abend war gemeinsames Pizzaessen angesagt und wir staunten über die Vielfalt, die wir hierbei essen durften (einschließlich einer süßen Nutella-Pizza). Nach dem gemeinsamen Frühstück am nächsten Morgen startete der von allen Schüler*innen organisierte Stadtrundgang. Hierbei stellte jede/r Schüler*in eine Amsterdamer Sehenswürdigkeit vor. Von der Prinsengracht, vorbei am Königspalast bis zum Vondelpark – alles wurde zu Fuß abgelaufen. Und alle Schüler*innen hatten sich bestens über „ihre“ Sehenswürdigkeit informiert, so dass wir einen guten Überblick bekommen konnten.

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Nach einem entspannten Stadtbummel trafen sich die meisten Schüler*innen noch einmal um das Anne-Frank-Museum zu besuchen, das uns alle sehr beeindruckt und auch nachdenklich gestimmt hat. Am nächsten Morgen – nach dem obligatorischen gemeinsamen Frühstück, das einige Schüler*innen im Halbschlaf einnahmen, machte sich der größte Teil der Klasse auf den Weg zu einer Grachtenfahrt durch die Kanäle Amsterdams. Bei Sonnenschein genossen wir die schöne Stadt und testeten im Anschluss den auf der Fahrt angepriesenen besten Apfelkuchen Amsterdams. Das gemeinsame Abendessen nahmen wir in einem Pancake und Burger Restaurant ein – einmal Pfannkuchen-Essen gehört zu einem richtigen Amsterdam-Aufenthalt dazu.

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Am nächsten Tag stand die Besichtigung einer niederländischen Kindertageseinrichtung auf dem Programm. Wir waren alle sehr beeindruckt vom holländischen Bildungssystem, das wir bislang für so viel besser hielten als das deutsche und konnten viele Parallelen entdecken. Vielen Dank an Mara, die uns so geduldig durch ihre Kita geführt hat. Während die einen nun dringend die letzten Einkäufe erledigen mussten, wollte ein kleiner Teil der Klasse noch ins „Moco“, dem Museum für moderne Kunst, das vorwiegend Werke von Banksy ausstellt. Abends trafen sich alle noch einmal in einer der zahlreichen kleinen Kneipen um die Klassenfahrt ausklingen zu lassen, denn am nächsten Morgen hieß es früh aufstehen, um nach Hause zu kommen. Als Erinnerung haben alle eine Tulpenzwiebel bekommen und wir sind gespannt wann die ersten Tulpen blühen werden!

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Leben heißt Abschied nehmen

„Leben heißt Abschied nehmen – Kinder bei Tod und Trauer begleiten“ so lautet die Überschrift des Projekttages am 22. März 2019 für Schülerinnen und Schüler der 2BKSP1 und PIA1 (Ausbildung Erzieherinnen/Erzieher). Der Projekttag fand am 22. März 2019 bereits zum fünften Mal in Folge statt und ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil in der Erzieher/-innen-Ausbildung der Merian-Schule geworden. Er steht für ein Qualitätsmerkmal der sozialpädagogischen Ausbildung und wird zusammen mit Lehrkräften der Religionspädagogik/Sozialpädagogik und Ethik organisiert.

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Frau Heike Helmchen-Menke, welche für das Institut für Religionspädagogik tätig ist, eröffnete ihren Fachvortrag am Morgen mit der Frage, ob nach dem Leben alles vorbei ist oder ob es ein Leben nach dem Tod gibt. Der Tod umgibt uns und ist ein Teil von unserem Leben. Somit stellen sich auch insbesondere Kinder die Frage, ob und wie es nach dem Tod weitergeht. Sie stellte heraus, dass Kindertagesstätten ein wichtiger Ort für Kinder sind, da hier Übergänge aller Art stattfinden. Seien es die kleineren Abschiede von den Eltern am Morgen oder auch größere, wenn sie in die Vorschule oder Schule wechseln. Der größte Abschied, den jeder Mensch – egal welchen Alters – erlebt, ist der Abschied vom Leben.

Frau Helmchen-Menke betonte, dass Kinder erst mit etwa fünf Jahren annähernd begreifen, was es tatsächlich heißt, tot zu sein. Das heißt, jüngere Kinder haben kein Konzept von Endgültigkeit und somit auch keine Angst vor dem Tod. Trotzdem werden Kinder jeden Alters mit dem Tod konfrontiert, sowohl in direkter wie auch indirekter Weise. Sie nehmen durchaus Trauer wahr, was für sie belastend sein kann. Gerade wenn Eltern trauern, ist es für die Kinder emotional aufwühlend und beklemmend. Hier kommt den Erzieher/-innen eine besondere Rolle zu, da die Kinder hier, neben dem häuslichen Umfeld, Ansprechpartner/-innen finden können. Sie sollen den Kindern Orientierung und Hilfestellungen bei Tod und Trauer geben. Frau Helmchen-Menke machte Mut dazu, mit Kindern über die Vorstellungen nach dem Tod zu theologisieren und philosophieren. Hierbei sollte jedoch darauf geachtet werden, wie man sich gegenüber dem Kind äußert. Aussagen wie jemand „schlafe“, „kommt nicht mehr zurück“ oder ist „von uns gegangen“ sollten möglichst vermieden werden, da sie zu Angstvorstellungen bei den Kindern führen können. Die Schüler/-innen sollen lernen, auf die Fragen der Kinder einzugehen und ihnen zu signalisieren, dass sie stets einen Ansprechpartner in ihnen als Erzieherin und Erzieher finden können.

Nach dem informativen Vortrag von Frau Helmchen-Menke teilten sich die sieben teilnehmenden Klassen mit Lehrer/-innen in verschiedene Gruppen auf. Eine Gruppe besuchte den Hauptfriedhof der Stadt Freiburg. Ihnen wurde das Bestattungsinstitut der Stadt Freiburg vorgestellt und der Hauptfriedhof mit dem Krematorium und der Aussegnungshalle gezeigt. Die Schüler/-innen lernten die unterschiedlichen Arten der Bestattungskultur kennen. Vor allem waren sie vom Kindergrabfeld angetan, da dies bunt und kreativ gestaltet war. Auch den Abschiedsraum „Sternenzimmer“ für Kinder empfanden viele als eindrücklich.

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Eine Gruppe begab sich zur Klinikseelsorge in der Universitätskinderklinik Freiburg. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich beeindruckt von der Arbeit der Seelsorgerinnen und Seelsorger. Sie berichteten, dass dort ganze Familien begleitet werden, eine eigene Kindertagesstäte für Geschwister eingerichtet und ein Familienhaus vorhanden ist, damit diese in der Nähe der kranken Kinder sein können. Die Schüler/-innen zeigten sich berührt und schätzten die Arbeit der Seelsorger/-innen. Sie erwähnten, dass in erster Linie auf die persönlichen Bedürfnisse der kranken Kinder und deren Familien eingegangen wird.

Andere Schüler/-innen fanden sich mit ihren Lehrerinnen auf dem jüdischen Friedhof wieder. Dort wurde die jüdische Bestattungskultur und deren Rituale erklärt. Der besuchenden Gruppe fiel auf, dass der Friedhof sehr alt ist, da zum Teil Gräber aus dem frühen 20. Jahrhundert zu finden sind. Interessant war die Gestaltung der Gräber, die in der Regel nicht mit Blumen geschmückt waren. Jüdische Gläubige legen bei jedem Grabbesuch Steine auf diesem ab. Auch die Tatsache, dass es sich um ewige Gräber handelt, war einigen Schülerinnen und Schüler neu.

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Einige Schüler/-innen besuchten die Hospizgruppe Freiburg e.V. Während die Einrichtung auch über einen stationären Bereich verfügt, erfuhren die Schüler/-innen vor allem, wie mit Kindern umgegangen wird, die einen ihnen naheliegenden Menschen verloren haben. Dabei wurden unseren Schüler/-innen insbesondere naturpädagogische Aktivitäten aufgezeigt, mit Hilfe derer man Kinder in ihrem Trauerprozess begleitet. Als besonders beeindruckend empfanden unsere Schüler/-innen die Offenheit, mit der die Hospiz-Arbeiterinnen ihnen näherbrachten, wie sie persönlich mit ihrer sie manchmal selbst emotional belastenden Arbeit umgehen – eine Herausforderung, auf die angehende Erzieher/-innen in ihrem Beruf immer wieder treffen werden.

Nach den Exkursionen haben sich die Schüler/-innen mit Kaffee und Kuchen gestärkt. Anschließend konnten sie ihre unterschiedlichen Erfahrungen in Klassenverbänden austauschen. Somit konnten alle Teilnehmer/-innen einen Einblick in die beeindruckenden und lehrreichen Exkursionen bekommen.

Aktivtag bringt Spaß und motiviert

Aktivtag macht Spaß

Aktivtag macht Spaß

Viel Spaß hatten Schülerinnen und Schüler der BKEE-Klassen beim Aktivtag am 13. Februar, der von der Badischen Sportjugend organisiert wurde. Sechs Sportarten umfasste das Angebot: Ringen, Football, Basketball, Capoeira, Kampfsport und Tanzen. Jede dieser sechs Sportarten wurde von einem Verein unterstützt, der - eine klassische win-win-Situation - so auch Eigenwerbung betreiben konnte.

Astrid Backes verabschiedet

Zum Ende des letzten Schuljahres haben wir Astrid Backes in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Frau Backes war schon als Schülerin Anfang der 1970er Jahre an der Merian-Schule bevor sie Anfang der 1990er Jahre als Fachlehrerin für Sozialpädagogik zu uns zurückkehrte. Fast dreißig Jahre lang hat sie dann die Abteilung Sozialpädagogik mit geprägt und viele, viele Schülerinnen und Schüler ausgebildet.
Liebe Frau Backes, liebe Astrid, vielen herzlichen Dank für alles, wir wünschen dir eine schöne Zeit!

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