Praxisintegrierte Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher (PIA)

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Bildungsziel

Die praxisintegrierte Ausbildung (PIA) zur Erzieherin/zum Erzieher ist ein dualer Ausbildungsgang an der Fachschule für Sozialpädagogik. Analog zur Ausbildung zur Erzieherin/zum Erzieher in Vollzeit befähigt er die Schülerinnen und Schüler dazu, Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsaufgaben zu übernehmen und in sozialpädagogischen Bereichen selbstständig und eigenverantwortlich als Erzieherin oder Erzieher tätig zu sein.

Die Ausbildung verknüpft praktische und theoretische Inhalte verteilt auf 3 Unterrichtstage und 2 Praxistage pro Woche ergänzt durch Blockpraktika. Dabei findet die Praxis über die gesamte Ausbildungsdauer kontinuierlich in derselben Einrichtung statt. Die Schülerinnen und Schüler erhalten eine Ausbildungsvergütung und einen jährlichen Urlaubsanspruch nach den geltenden gesetzlichen Bestimmungen.

Die praxisintegrierte Ausbildung umfasst 3 Jahre und endet bei erfolgreichem Abschluss mit der Berufsbezeichnung „Staatliche anerkannte Erzieherin" bzw. „Staatlich anerkannter Erzieher". Der Besuch von Zusatzunterricht in Englisch und Mathematik und eine Zusatzprüfung ermöglicht darüber hinaus den Erwerb der Fachhochschulreife.

Einen Überblick über die Inhalte der drei praxisintegrierten Ausbildungsjahre finden Sie in der Datei Praxistreppe_PIA.pdf.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Eckpunktepapier des Kultusministeriums Baden-Württemberg: Eckpunktepapier_PIA.pdf

 

Aufnahmevoraussetzungen

Die Voraussetzungen für eine Zulassung zur praxisintegrierten Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik sind:

  • mittlerer Bildungsabschluss wie der Realschulabschluss oder die Fachschulreife oder die Versetzung in Klasse 10/11 eines achtjährigen bzw. in Klasse 11 eines neunjährigen Gymnasiums oder ein gleichwertiger Bildungsstand

und

  • der erfolgreiche Abschluss des einjährigen Berufskollegs für Sozialpädagogik oder eine vergleichbare Vorbildung eines anderen Bundeslandes

oder

  • ein Berufsabschluss als Kinderpfleger/-in oder eine gleichwertige im Hinblick auf die Ausbildung an der Fachschule für Sozialpädagogik einschlägige berufliche Qualifizierung

oder

  • die Fachhochschulreife, die fachgebundene oder allgemeine Hochschulreife oder der schulische Teil der Fachhochschulreife eines beruflichen Gymnasiums der Fachrichtung Sozialpädagogik oder Sozialwissenschaft und jeweils eine praktische Tätigkeit von mindestens sechs Wochen, die zur Vorbereitung auf die nachfolgende Berufsausbildung geeignet ist

oder

  • eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung im sozialpädagogischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule sowie ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung

oder

  • eine mindestens einjährige abgeschlossene Berufsausbildung im pflegerischen Bereich oder eine entsprechende Vollzeitschule, wenn das Wahlfach Pädagogik und Psychologie besucht wurde sowie ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung

oder

  • eine mindestens zweijährige kontinuierliche Tätigkeit als Tagesmutter mit mehreren Kindern (über Pflegeerlaubnis zugelassen) sowie ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Wird eine Tätigkeit als Tagesmutter lediglich in Teilzeitform nachgewiesen, verlängert sich die Zeit der geforderten Tätigkeit entsprechend

oder

  • eine mindestens zweijährige Tätigkeit mit Kindern in einer sozialpädagogischen Einrichtung. Dabei kann auch ein freiwilliges soziales Jahr oder der Bundesfreiwilligendienst in einer Kindertageseinrichtung angerechnet werden (beispielsweise auch 1 Jahr FSJ plus 1 Jahr BFD).

oder

  • eine mindestens zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung,

oder

  • die Führung eines Familienhaushalts mit mindestens einem Kind für die Dauer von mindestens drei Jahren und ein sechswöchiges Praktikum in einer sozialpädagogischen Einrichtung

Bei ausländischen Bildungsnachweisen sind ausreichende deutsche Sprachkenntnisse nachzuweisen. Die Eignung einer Bewerberin/eines Bewerbers wird von der Schule festgestellt.

 

Anmeldung

Das Anmeldeformular ist im Sekretariat der Merian-Schule erhältlich. Sie können es aber auch hier herunterladen:
> AufnahmeantragPIA.pdf.

Als Anmeldeunterlagen müssen beigefügt werden:

  • Lebenslauf in tabellarischer Form mit Angaben über den schulischen und gegebenenfalls beruflichen Werdegang
  • beglaubigte Kopien der geforderten Zeugnisse und Bescheinigungen
  • schriftliche Erklärung der Bewerberin/des Bewerbers darüber, ob auch an einer weiteren Schule ein Aufnahmeantrag gestellt wurde
  • ein Lichtbild
  • Ausbildungsvertrag mit einer geeigneten Einrichtung kann nachgereicht werden

Bitte schonen Sie Ressourcen und verzichten Sie auf Bewerbungsmappen!
Bitte beachten Sie, dass Bewerbungen per E-Mail nicht bearbeitet werden können.

 

Stundentafel

-- Informationen zurzeit nicht an dieser Stelle verfügbar --

 

Abschlussprüfung

Abgeschlossen wird die schulische Ausbildung durch eine schriftliche und mündliche Prüfung.

 

Förderung

An der Merian-Schule besteht Lernmittelfreiheit nach den Richtlinien der Stadt Freiburg.